GWH KASSEL

(2025)
Kunst trifft Architektur
Raumteiler GWH 2025 G
Die GWH Wohnungsgesellschaft Hessen hat mich in meinem Kunstatelier in Graz besucht und mir das Vertrauen geschenkt, mich mit der künstlerischen Gestaltung des neuen Geschäftshauses in Kassel zu beauftragen. Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand für mich darin, die Architektur mit meinen kreativen Ideen zu verbinden und dadurch einen einzigartigen Bezug zum Raum zu schaffen.

Im Rahmen einer umfassenden Modernisierung und Umgestaltung des Towers strebten die Inhaber an, einen neuen Spirit für ihre Firma zu schaffen. Die Beauftragung an mich erfolgte etwa ein Jahr vor dem finalen Einzug in das neue Gebäude.

Zum Thema „Räume zum Leben“ erhielt ich so viel kreative Freiheit wie möglich, was die Realisierung des Projekts maßgeblich förderte. Die Kunstwerke sind nicht nur für die Open Spaces konzipiert, sondern sollen auch den modernen Charakter der Geschäftsstelle in Kassel unterstreichen.

Hintergrundinfos

Die Kampagne in der Documenta-Stadt war sehr umfangreich und gliederte sich in drei Bereiche:
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„Der kreative Prozess – wo Herausforderung und Erfüllung aufeinander treffen.“

Teil 1:

Das erste Kunstwerk ist ein Ölgemälde auf einer Metalltafel, das eine weibliche Protagonistin darstellt. Sie verkörpert auf besondere Weise den Titel „Die Leichtigkeit des visionären Denkens“. Ihr Blick in die Ferne symbolisiert den Optimismus und die unendlichen Möglichkeiten, in denen sich ihre Gedanken entfalten. Das Motiv wird durch architektonische Elemente und das Grün der Bäume ergänzt, das eine harmonische Verbindung von Natur und Moderne schafft.

Jacqueline Ibrahim von Crediso Media konnte den Entstehungsprozess in einem Kurzvideo festhalten:

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Teil 2:

Der zweite Teil des Projekts besteht aus vier mächtigen Holzpaneelen, die mir für die künstlerische Umsetzung von Kassel aus in mein Atelier geliefert wurden. Diese Paneele bilden den Raumteiler zur Kaffeestation im Eingangsbereich des neuen Firmensitzes der GWH. Die Protagonistin blickt empor, hoch zu ihren Visionen und zugleich ins Gebäude hinein. Jedes Paneel ist mit einem Metallrahmen ausgestattet, der später die Glasfront hält. Diese Umrahmung habe ich in meine malerische Gestaltung integriert, um eine fließende Szenerie zu schaffen.

Der Entstehungsprozess wurde von Jacqueline Ibrahim von Crediso Media wieder in einem Kurzvideo festgehalten:

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Teil 3:

Der letzte Teil der Kunstreihe umfasst zwei große Leinwandwerke im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Die Motive, die Globalisierung, Weitblick und Weltoffenheit repräsentieren, wurden bereits im Vorfeld in meinem Atelier für das Projekt ausgewählt. Ich malte sie mit Acrylfarbe, wobei ich die architektonischen Elemente in Ölfarbe aufgriff. Diese Werke bilden das Bindeglied zwischen der großflächigen Acrylmalerei auf der Kaffeestation und der detailreichen Ölmalerei auf Metall im zweiten Stock des Gebäudes.
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Finale:

Zum Abschluss dieses großartigen Projektes möchte ich der gesamten GWH Wohnungsgesellschaft Hessen ein herzliches Dankeschön aussprechen, die mir enormen kreativen Freiraum bei der Umsetzung dieser umfassenden Kunstinstallation in Deutschland gewährt hat! Ein ebenso großes Dankeschön geht an das gesamte Team – an den Tischler, den Transportservice, die Fotografen und die interne Kommunikation – für die reibungslose Zusammenarbeit.

Ich wünsche viel Freude am neuen Firmensitz in Kassel – möge euch die Kunst täglich inspirieren.

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